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Konzeptstunden

Lernwerkstatt Naturwissenschaften/ Bildungshausgarten

In der Lernwerkstatt Naturwissenschaften finden gemeinsame und getrennte Einheiten der Elementar- und Schulkinder statt. Die Schul- bzw. Hortkinder können den Bereich auch am Nachmittag unter Begleitung nutzen.

Die Kinder erfahren hier einfache naturwissenschaftliche Zusammenhänge unter den Oberbegriffen Mengenwahrnehmung, Wassererfahrung, Experimentierverhalten und physikalische Erfahrungen von Kraft und Größe. Ziel ist u. a. die Zusammenarbeit von Schul- und Elementarkindern an gemeinsamen Projekten. Die Lehrkräfte und das pädagogisch ausgebildete Personal ergänzen sich in der Vor- und Nachbereitung sowie in der Begleitung innerhalb der LWS.

Der Schulgarten soll Erlebnis-, Lern-, Erkundungs-, Handlungs- und Erholungsbereiche für die Kinder bereitstellen, um vielfältige Nutzungsmöglichkeiten anwenden zu können. Diese Zielbereiche können mit den folgenden geplanten Gartenformen ermöglicht werden:

  • Erholungs- und Entspannungsgarten: Die Kinder können u.a. verschiedene Formen von Ästhetik wahrnehmen und Zeit sowie Ruhe zur Entspannung und Beobachtung finden.
  • Arbeitsgarten: Die Kinder können gärtnerische Techniken (handwerkliches Arbeiten) erlernen. (Bsp.: Hochbeete für den Anbau von Nutzpflanzen oder eine Kräuterspirale)
  • Liefergarten: Die Kinder können typische Pflanzen und Tiere der Umgebung beobachten, beschreiben und dokumentieren. (Beispiele: Versuchsbeete: Frühjahrs- und Sommerbeete)

Lernwerkstatt Sprache

Die Kinder besuchen die LW-Sprache mit der Deutschlehrkraft 1x die Woche. 

  • Die Lernwerkstatt soll den Kindern ermöglichen, interessengeleitet und selbstständig Inhalte aus allen sprachbezogenen Kompetenzbereichen zur freien Beschäftigung auszuwählen.
  • Die Lernwerkstatt soll den Kindern eine eigenständige, aktiv-entdeckende, spielerische und materialgesteuerte Auseinandersetzung mit den sprachbezogenen Inhalten und deren Dokumentation ermöglichen.
  • Die Lernwerkstatt soll den Kindern eine zunehmend zielgerichtete Auswahl von individuellen Arbeitsschwerpunkten ermöglichen und dadurch die individuell motivierte Lernentwicklung unterstützen.

Hier finden Sie das aktuelle Konzept der LW Sprache


Modul Sprache

Das Modul Sprache findet sich im Stundenplan der Kinder mit einer Wochenstunde wieder. Es gehört zum Fachbereich Sprache und findet im Klassenverband in den Fachräumen „Leseclub“ und „Lernwerkstatt Sprache“ statt. Diese Unterrichtsstunden finden in einer sehr individualisierten Form statt. Zudem ist hier Zeit und Raum, um sich  Literatur aus verschiedenen Blickwinkeln zu näheren, zu diskutieren und darzustellen. 

Jahrgang 1 Modulcurriculum Sprache

Jahrgang 2 Modulcurriculum Sprache

Jahrgang 3 Modulcurriculum Sprache

Jahrgang 4 Modulcurriculum Sprache


Modul Methoden

Das Modul Methoden findet in Jahrgang 1 im 1. Halbjahr zweistündig statt  und im 2. Halbjahr einstündig.

In den Jahrgängen 2-3 findet das Modul Methoden im 1. Halbjahr einstündig statt. 

Der Jahrgang 4 kann im 2. Halbjahr von der Methodenstunde profitieren, da in dieser Zeit die Verabschiedungsfeier von den Schülern mit den Lehrkräften organisiert wird. 

Jahrgang 1 Modulcurriculum Methoden

Jahrgang 2 Modulcurriculum Methoden

Jahrgang 3 Modulcurriculum Methoden

Jahrgang 4 Modulcurriculum Methoden


Neigungkurse

Der Neigungskurs ist ein weiteres Modul, mit dem die Schüler im Rahmen der Ganztagsbildung frei wählen können, woran sie gerne arbeiten möchten. Die Kurse finden immer dienstags in der 3. und 4. Stunde statt. Sie werden durch Lehrkräfte, externe Experten, Erzieher und unsere FSJler betreut. Die Kurse sind vielfältig. Hier einige Beispiele: Stricken, Lego WeDo (Programmieren), Yoga, Spanisch, Drums Alive, Musik-Theater, Bauen und Konstruieren, Kleine Spiele…

Konzept Neigungskurse

Wahlvorlage Neigungskurse Bsp.


Mini-Chor

  • Zielgruppe: Schultütenkinder, Vorschule, 1. Klasse
  • Inhalt:
    • Hörsensibilisierung: Die Kinder lernen, ihre Aufmerksamkeit gezielt auf
      verschiedene Klangquellen zu richten und Unterschiede in der Tonhöhe und
      Klangfarbe wahrzunehmen.
    • Spielerische Stimmbildung: Durch kindgerechte Übungen entdecken die
      Kinder ihre Stimme und lernen, diese gezielt und gesund einzusetzen.
    • Solmisation: Einführung in die Tonlehre mittels der Solmisationstechnik (Do,
      Re, Mi, etc.), um ein grundlegendes Verständnis für Musik und Töne zu
      entwickeln.
    • Singen: Gemeinsames Singen von Kinderliedern und einfachen Melodien, um
      die Freude am Singen zu fördern und das musikalische Gehör zu schulen.

Schulchor

  • Nach ca. 4 Wochen, in denen alle Kinder zunächst am Chor teilnehmen, erfolgt eine Abfrage, ob eine Teilnahme am Schulchor erwünscht ist.
  • Zielgruppe: Jahrgang 2 bis 4 (auf freiwilliger Basis)
  • Donnerstag 1. Stunde
  • Inhalt:
    • Körper-Ich und Wir im Raum: Übungen zur
      Selbstwahrnehmung und zum Gruppenerleben, um ein
      harmonisches Miteinander zu fördern.
    • Klingen, Töne, Rhythmus und Stimme: Intensives Training der
      stimmlichen Fähigkeiten und des Rhythmusgefühls durch
      abwechslungsreiche Übungen und Lieder.
    • Spiel mit der Stimme: Kreative Stimmspiele, um die
      Ausdruckskraft und Flexibilität der Stimme zu erweitern.
    • Hörtraining: Schulung des musikalischen Gehörs, um die Kinder
      zu sensibilisieren und ihre Hörfähigkeiten zu verbessern.
    • Aufbau eines Lied-Repertoires: Einüben von Liedern
      unterschiedlicher Genres, um ein vielfältiges Repertoire zu
      entwickeln.
  • Ziel:
    • Präsentationen auf Festen wie dem Chorfest: Regelmäßige
      Auftritte bei Schulveranstaltungen, um die erlernten Fähigkeiten
      zu präsentieren und das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken.
    • Stärkung des Zusammenhalts und der Zugehörigkeit:
      Gemeinsames Musizieren fördert den Teamgeist und das
      Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.
  • Alternatives Angebote: Sprachbildung und Lesetraining werden
    durch zusätzliche Lern- und Übungsmaterialien unterstützt, um die
    sprachlichen und lesetechnischen Fähigkeiten der Kinder zu
    verbessern.
  • Ein Wechsel zwischen den beiden beiden Angeboten ist einmalig und nur nach Rücksprache mit der Lehrkraft möglich.

Soziales Lernen

Im Bildungshaus Hahle legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder nicht nur fachlich, sondern auch sozial-emotional gefördert werden. In Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg und anderen pädagogischen Partnern bieten wir verschiedene Trainingsmodule an, die auf das jeweilige Alter und die Entwicklungsstufe der Kinder abgestimmt sind. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Programme und deren Inhalte.

IKPL-Programm

In der Kindertagesstätte (Kita) wird das Programm „Ich kann Probleme lösen“ (IKPL), entwickelt von der EFFEKT-Gruppe der Universität Erlangen-Nürnberg, eingesetzt. Die Kinder üben hierbei spielerisch, Gefühle bei sich selbst und anderen zu erkennen, Gründe für das Verhalten anderer Kinder zu verstehen, die Folgen des eigenen Verhaltens abzuschätzen und Konfliktlösungen zu entwickeln. Unterstützt wird dies durch den Einsatz von Handpuppen, Spielen und dem IKPLLied.

In der Vorschule startet das IKPL Programm nach der Gruppenfindungsphase nach den Herbstferien.

Wir-Stunde, Ferdi-Programm & Klassenrat

Im ersten Jahrgang beginnen die Kinder im ersten Halbjahr mit der sogenannten „Wir-Stunde“. Im zweiten Halbjahr folgt das Ferdi-Programm, ein Verhaltenstraining für Schulanfänger. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeit (SSA) bearbeiten die Kinder anhand des Buches „Das kleine Wir in der Schule“ Themen wie Selbstwahrnehmung, eigene Stärken, Gefühle, Klassenregeln und Konfliktbewältigung. Aufgrund des umfangreichen Materials wird es auch in der 2. Klasse genutzt werden können. Aktuell stehen sechs Ferdihandpuppen zur Verfügung, mit denen das Programm verschönert werden kann.


Im zweiten Jahrgang setzen die Kinder im ersten Halbjahr das FerdiProgramm fort. Im zweiten Halbjahr wird der Klassenrat eingeführt. Ein Klassenrat ist ein regelmäßiges Treffen der Schüler einer Klasse, bei dem sie gemeinsam über Themen und Anliegen diskutieren, die das Klassenzimmer und das Schulleben betreffen.

PARTS-Programm

(Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz)

Im dritten Jahrgang wird im ersten Halbjahr der Klassenrat fortgeführt und vertieft. Im zweiten Halbjahr folgt die weitere Vertiefung des Klassenrats sowie die Einführung und intensive Bearbeitung des Parts-Programms. Die Kinder übernehmen nach und nach mehr Verantwortung für den Klassenrat, sodass das Parts-Programm im Wechsel oder nach Bedarf bearbeitet werden kann.


Im vierten Jahrgang wird das Parts-Programm fortgeführt und vertieft, ebenso wie der Klassenrat, in Anlehnung an den dritten Jahrgang.


Mit dem Programm werden Kinder darin unterstützt, eine wertschätzende und offene Haltung gegenüber anderen Menschen zu entwickeln. Sie lernen unterschiedliche Kulturen kennen und werden in ihren sozialen Fähigkeiten gefördert. Die Ziele des PARTS-Programms sind Akzeptanz von Andersartigkeit, Respekt gegenüber Mitmenschen, Toleranz gegenüber Fremden, Soziale Kompetenz im Miteinander von kultureller und ethnischer Diversität, Erfolg in Kooperation mit Menschen anderer Kulturkreise und produktives Lernen im interkulturellen Umfeld.


BiSS-Schiene: Systematische Leseförderung durch BiSS zur Stärkung basaler Kompetenzen

Die Grundschule Hahle setzt im Bildungshaus auf das BiSS-Lesetraining, um die Leseflüssigkeit und damit das Textverständnis systematisch zu fördern.
Leseflüssigkeit ist eine Schlüsselkompetenz, da sie Geschwindigkeit, Genauigkeit, Automatisierung und prosodisches Lesen umfasst.
Fehlende Leseflüssigkeit führt oft zu Motivationsverlust, weshalb gezielte Förderung notwendig ist.
Das BiSS-Programm sieht regelmäßige, 20-minütige Lesebandeinheiten an drei Tagen pro Woche für die Klassen 2–4 vor.
Dabei kommen Methoden wie Chorisches Lesen, Tandemlesen, der „Ich-Du-Wir-Würfel“, Hörbuchlesen und Vorlesetheater zum Einsatz.
Die Lesekompetenz wird regelmäßig mit dem Salzburger Lesescreening überprüft und die Ergebnisse für die Einteilung von Lesetandems genutzt.
Rahmenbedingungen an der GS Hahle zeigen einen hohen Anteil an Schüler:innen ohne ausreichende Deutschkenntnisse, was die Relevanz der Förderung unterstreicht.
Ergänzend zum Leseband bietet die Schule Leseclubs, Vorleseaktionen und Wettbewerbe an, die die Lesemotivation stärken.
Das Stufenmodell baut die Lesemethoden über die Jahrgänge hinweg systematisch auf.
Insgesamt verbindet das Konzept wissenschaftlich fundierte Förderung mit schulischen Praxismaßnahmen, um Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe zu sichern.

Hier finden Sie das gesamte Konzept